Embedding artists in unrelated fields

As a theatre director I have been confronted for years with the questions of bringing a diverse group of professionals together, forming them and bringing them into line. This always included leaving sufficient room for reaction possibilities to new ideas, changes of direction and revision of decisions taken. Large groups of people have always been and are affected by these processes, who have to initiate production and implementation measures within temporary production processes that are sometimes difficult to stop, change or revise. Nevertheless, the “Theater” operating system has always shown itself to be extremely capable of realizing the motto “The rag must be high”. And this mostly in such a way that the addressees get no idea of the possibly chaotic, fragile, little linear processes of the coming into being of the visible. The principle

“Develop Vision” –> “Materialize Vision in Model” (Stage Model / Production Concept) –> “Present and Share Vision” (Communication)–> “Realize Vision” (Testing)–> “The Product” (End Product) –> “Product Sharing” (Dissemination) –> “Assessing the Product” (Classification) –> “Sales of the Product” (Delivery)–> Developing New Visions
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10 Jahre Institute for the performing arts and film

10 Jahre Institute for the performing arts and film
Preface
10 Jahre wird an ZHdK institutionalisiert Forschung betrieben und geforscht. Seit 10 Jahren gibt es das Departement Darstellende Künste und Film. Seine Gründung ist die Gründung des Forschungsinstituts. Die Jubiläumsfeier des Instituts for the performing arts and film ist also zugleich die Jubiläumsfeier des Departements, das in einer gewagten Konstruktion die Ausbildungen Klassisches Ballett, Contemporary Dance, Theater und Film beheimatet.
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Conference State of the Arts

The deeply rooted demand of artists to work autonomously is still beyond questioning, the fact, that this is in conflict with the heteronomy of the condition of the world, which is strictly based on effectiveness, on the reasonable relation between input and outcome is confusing. This confusioin is the fundamental state of artists practice. It keeps artists work from being utilized.
Question: Do Arts Universities deal with these opportunities? Do they offer skills handling this tension?
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Future of

• Focus on strategies that foster real collaboration — finding the best ways to leverage existing structures where they help and work around them where they get in the way, and to change them where they truly impede progress.
• Identify the stakeholders who must join, support, and advocate for solutions—we must reach beyond the “choir” to deeply understand the values, needs, and motivators of other partners including parents, community-based advocacy development organizations, business, neighborhood, and civic leaders.
• Get out of our own way by identifying solutions (programs, structures, policies, practices, and financial models) that might be outside our comfort zone and require letting go of territory.
• Learn from ourselves and others—a great deal of thinking and work has been done and has changed the positioning, importance, and funding in many other arenas.
• Recognize that it will be hard and will take a long-term commitment—this is not a simple or obvious task. The political challenges, economic constraints, competing interests, priority gaps, and complexities are all real and significant challenges.
And ultimately we must:
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What it`s all about

Arts and artistic practices are still defined by domains.
Could change. There are examples.

Aus der Überzeugung heraus, überzeugt davon, dass es ein Versprechen der Kunst gibt, dass dies Versprechen von ihren Protagonisten teils eingelöst, teils nicht eingelöst,teils ignoriert, teils gesehen wird, finden hier Versuche statt, ein Feld zu bestimmen, das ebenso besetzt ist, wie das der Kunst. Besetzte Felder. Ich verhandle hier das Feld der FÜHRUNG, lieber benannt mit dem weniger belasteten Begriff “leadership”. Man sagt mir immer wieder, in kreisen der Kunst und der KünstlerInnen sei dieser Begriff unbrauchbar und nicht verwendbar:

Beispielhaft  sei hier die Reaktion einer hochgeschätzte Kollegin wiedergegeben:

“Using the term “leadership” in an art context is highly problematic – a NoGo – especially in German speaking countries, …. Artist and leadership as terms are highly problematic and not working for a contemporary discourse. Management, especially the closeness od artistic project work with neo liberal working models was for years the centre of anxiety for artists, of course one could speculate if and how this representational platform called art or theater presents new ideas/ models of subjectivity, gender, working together, everyday life, and discuss this. Insofar any high cultural utterance can be seen as “leading” or hegemonic in a certain societal area, but to claim therefor any kind of “leadership” would be highly controversial in the art world, ….”

Der erste Vorwurf ist ein rein terminologischer, jede Künstlerin und jeder Künstler behauptet mit seinem Vorwurf, wahrgenommen zu werden, den Einzigartigkeitsanspruch. Und dieser beinhaltet natürlich auch den impliziten Anspruch, führend, und damit besonders und  herausragend zu sein. Der zweite Vorwurf, dass künstlerische Kreativitätsdispositive von nicht künstlerischen (Management) Diskursen ge -, be – und umgenutzt werden, ist obsolet, seit  common sense darüber herrscht, dass modernes Management sich nicht mehr mit der Repitition eingeübter und routinierter Verfahrens – und Verständnisabläufe zufrieden gegebn kann, wenn die dazugehörigen Unternehmen konkurrenz- und zukunftsfähig bleiben wollen.

Ich gehe davon aus, dass die gegenwärtige Weltlage dringend Handlungsoptionen benötigt, die von den bisherigen HandlungsträgerInnen in Verantwortungspositionen nicht gesehen, nicht entwickelt werden und also auch nicht als Auswege aus den vielen Sackgassen, in denen wir die Welt festgefahren haben, genutzt werden können. Handlungsoptionen, die Abweichungen von bestehenden Handlungsmustern beinhalten und dem politischen mainstream widersprechen., zum Teil und oft auch gegenstreben.

Wir wissen, dass Neues sich nur gegen Widerstände durchsetzt, ja dass Widerstände ein natürliches Begleitphänomen tiefgreifender und notwendiger Veränderungen sind. Unverständnis, Ablehnung und Ignoranz sind Begleiterscheinungen des Neuen. Das auszuhalten und nicht aufzugeben, braucht Kräfte, die auch von Kategorien wie Glauben, Vertrauen, Hoffnung, Überzeugungskraft, Durchhaltevermögen, Experimentier – und Ausprobierlust sowie der Fähigkeit, Um – und Seitenwege zu suchen und zu finden gespeist sind.

Dass die Verfahren der Kunstproduktion in hohem AUsmass diese Kategorien brauchen und systematisch wie auch unsystematisch nutzen, macht es wert, diese Verfahrensweisen zu untersuchen und ihre verschiedenen Bestandteile dem Diskurs des Umgangs mit den Problemen dieser Zeiten anzudienen. Dass junge Personen, die die Fehler der vergangenen Generationen auszumerzen haben und bereit dazu sind, auf Fähigkeiten zurückgreifen können, die in Kunstpraktiken herausgebildet wurden, weil diese die erforderlichen Umwege, Seitenwege, das den politischen Eliten der Gegenwart Unbekannte, Dunkle und Unverständliche kennen und nutzen, ist Motiv dieses Versuchs.

Und dass die Kunst eine Rolle zu spielen beginnt, die aus ihrem System hinausweist, dass die Künstlerinnen und Künstler Veranwortung zu übernehmen beginnen für die nötige Rettung der Welt, ist mehr als eine Begleiterscheinung der Dissonanzen Disharmonien und Kakophonien dieser Tage.

Und so komme ich noch einmal zurück auf die Frage der Terminologie. Meines Erachtens ist es dringend, leadership zu beanspruchen in Fragen der ÖKOLOGIE, der WARENPRODUKTION, der POLITISCHEN SYSTEME, insbesondere des ZUSTANDS DER DEMOKRATIEN UND IHRER BEZUGSSYSTEME, der KOMMUNIKATION und der DIPLOMATIE. Und es gilt einen Begriff von leadership herauszuarbeiten, der sich an Rosa Luxemburg und Antonio Gramsci orientiert, die versucht haben, die problematische Figur des Edukationismus in der linken Bewegung durch ein Modell des untrennbaren Konnexes von Lernen Lehren und Handeln zu lösen.
Dem seien die folgenden Diskussionen gewidmet: einer Führerschaft durch Verantwortungsbewusstsein, Fürsorge und der Bereitschaft, Einhalt zu gebieten.

Rede zum Diplom 2017

Rede zum Diplom 2017

Abgesehen davon, dass dieser Anlass in seiner fröhlichen Wiederkehr wieder und wieder Jugend feiert, also Euch und damit besonders deren, also Euer, Recht und Pflicht, Alles anders zu machen, wirklich Alles, weil wir, die Euch feiern viel zu viel zugelassen haben, was nicht gut, was absehbar und nicht absehbar schlecht und verderblich geworden ist und die Welt dem Abgrund,   hat zutaumeln lassen, abgesehen also von der Feier der Jugend, feiern wir heute einen Lebensabschnitt der Organisation: ein neuer Studiengang entlässt seine ersten Ge-Schöpfe, Schöpfungen, Schöpferinnen und Schöpfer, Tänzerinnen und Tänzer, weitere Bewohnerinnen und Bewohner jenes Zwischenreichs zwischen Himmel und Erde, das ihnen und den Wolken gehört, wie das einmal ein poetisch gestimmter Mensch formuliert hat. Continue reading “Rede zum Diplom 2017”